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Die oberste Vertretung

 

Die drei gesetzlich notwendigen Organe des VVaG sind der Vorstand als Geschäftsführungsorgan, der Aufsichtsrat zur Kontrolle des Vorstandes und die Mitgliedervollversammlung oder Mitgliedervertreterversammlung als oberste Vertretung. Die oberste Vertretung ist Sitz der Mitgliederdemokratie und damit wesentliches Element einer Corporate Governance im VVaG. Die oberste Vertretung tritt mindestens einmal jährlich zu einer ordentlichen Versammlung zusammen. Darüber hinaus kann eine außerordentliche Versammlung einberufen werden, wenn es das Wohl des VVaG erfordert. Die oberste Vertretung hat insbesondere folgende Aufgaben, die der Kontrolle der Verwaltung dienen:

Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates,

Bestellung und Abberufung des Aufsichtsrates,

Feststellung des Jahresabschlusses bei Nichtfeststellung durch Vorstand
   und Aufsichtsrat oder bei Nichtbilligung durch den Aufsichtsrat,

Entscheidung über Verlustrücklage, Überschussverwendung oder 
   Nachschusserhebung,

Satzungsänderungen,

Auflösung des VVaG,

Entscheidungen zur Umwandlung, Konzernbildung und –leitung sowie 
   Unternehmensverträgen,

Entscheidung über Bestandsübertragungen,

Entscheidung über wesentliche Geschäftsführungsmaßnahmen nach der 
   sogenannten „Holzmüller"-Entscheidung.


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