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Das Wesen der Gegenseitigkeit
Die Wurzeln der VVaG
Das Personalitätsprinzip
Der Gleichbehandlungsgrundsatz
Preiswerter Versicherungsschutz
Überschussbeteiligung
Die wirtschaftliche Bedeutung der VVaG  
VVaG und Soziale Marktwirtschaft
Anwendbare Rechtsnormen

Teilhaberechte der Mitglieder
Minderheitsrechte der Mitglieder
Die oberste Vertretung
Mitglieder(-vertreter)versammlung
Kleinere VVaG
Bedingungs- und Beitragsanpassungsklauseln
Mythos Demutualisierung

 

 

Das Wesen der Gegenseitigkeit

Der Gegenseitigkeitsgedanke im deutschen Versicherungswesen berührt das Wesen der Versicherung überhaupt. Versicherung wird definiert als die Deckung eines im Einzelnen ungewissen, insgesamt aber schätzbaren Geldbedarfs ...



Die Wurzeln der VVaG

Die heute bekannten Formen einer auf Gegenseitigkeit aufbauenden Versicherung stützt sich auf mittelalterliche Vorläufer, welche die Versicherung gegen Brandschäden und Viehverluste zum Gegenstand hatten ...



Das Personalitätsprinzip

Das Personalitätsprinzip der VVaG lässt sich stichwortartig als Versicherung "von Mitgliedern für Mitglieder" beschreiben ...



Der Gleichbehandlungsgrundsatz

Dem Personalitätsprinzip der VVaG entspringt der Grundsatz der Gleichbehandlung aller Mitglieder. Die Gegenseitigkeitsversicherer heben sich insoweit von den übrigen Versicherungsunternehmen ab ...



Preiswerter Versicherungsschutz

Das Wesen der Gegenseitigkeit wird praktisch dahingehend interpretiert, einziger Unternehmenszweck des Gegenseitigkeitsvereins sei es, seinen Mitgliedern zu günstigen Bedingungen den ihren Bedürfnissen entsprechenden Versicherungsschutz zu beschaffen ...



Überschussbeteiligung

Die Mitglieder als Träger des Versicherungsvereins haben grundsätzlich Anspruch auf eine Überschussbeteiligung aus dem Gewinn. Überhobener Beitrag ist den Mitgliedern zurückzuerstatten ...



Die wirtschaftliche Bedeutung der VVaG

Die VVaG stellen durch ihre Marktpräsenz einen wesentlichen ordnungspolitischen Faktor im Wettbewerb dar ...



VVaG und Soziale Marktwirtschaft

Unsere Wirtschaftsordnung ist gekennzeichnet durch die Soziale Marktwirtschaft, die im Kern durch eine funktionierende Wettbewerbsordnung geprägt wird. Wettbewerb wirkt unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten wohlstandsfördernd ...



Anwendbare Rechtsnormen

Das Unternehmensverfassungsrecht der VVaG bestimmt sich neben den Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes ( §§ 15 VAG ff.) nach einzelnen Vorschriften des Aktiengesetzes, des Handelsgesetzbuches, des Drittelbeteiligungsgesetzes, des Genossenschaftsgesetzes und des Bürgerlichen Gesetzbuches ...



Teilhaberechte der Mitglieder

Wesentliches Element einer funktionierenden Corporate Governance ist die Kontrolle des Vorstands. Originäre Kontrollorgane sind die oberste Vertretung und der Aufsichtsrat ...



Minderheitsrechte der Mitglieder

Die Minderheitsrechte der Mitglieder ergeben sich über § 36 b VAG aus einem Verweis auf aktienrechtliche Vorschriften. Für die im AktG enthaltenen Minderheitsrechte müssen die Berechtigten einen bestimmten Anteil am Grundkapital der Aktiengesellschaft halten ...



Die oberste Vertretung

Die drei gesetzlich notwendigen Organe des VVaG sind der Vorstand als Geschäftsführungsorgan, der Aufsichtsrat zur Kontrolle des Vorstandes und die Mitgliedervertretung oder Mitgliedervertreterversammlung als oberste Vertretung ...



Mitglieder(-vertreter)versammlung

§ 29 VAG spricht davon, dass die oberste Vertretung entweder eine Mitgliederversammlung oder eine Mitgliedervertreterversammlung sein kann. Das Gesetz hat keine der beiden Versammlungen bevorzugt, so dass sie gleichberechtigt nebeneinander stehen ...



Kleinere VVaG

Das Gesetz unterscheidet zwischen kleineren VVaG (§ 53 VAG) und großen Vereinen. ...



Bedingungs- und Beitragsanpassungsklauseln

Bedingungs- und Beitragsanpassungen sind auch für laufende Versicherungsverträge unter Zugrundelegung des Gegenseitigkeitsgedankens gerechtfertigt. Die Mitglieder als Träger des Unternehmens Versicherungsverein können und müssen Defizite tragen ...



Mythos Demutualisierung

Demutualisierung wird verstanden als Umwandlung eines VVaG in eine andere Rechtsform in Gestalt einer Aktiengesellschaft. Die fehlende Möglichkeit der Aufnahme von Eigenkapital über den Kapitalmarkt und angebliche Schwierigkeiten bei der Darstellung von Solvabilität sollen zwangsläufig zur Demutualisierung führen ...


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